Scanxiety – die Angst vor bildgebenden Untersuchungen

Scanxiety – die Angst vor bildgebenden Untersuchungen

„Scanxiety“ – so beschrieb ein krebskranker Patient im Time Magazine 2011 die Angst von einem CT- oder MRT-Scan. Der Begriff beinhaltet "Stress vor, während oder nach einer krebsbezogenen Untersuchung".

  • Datum:
    18.08.2021
  • Autor:
    Yee KM (biho/ktg)
  • Quelle:
    Aunt Minnie

Insbesondere Menschen mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen müssen sich häufig bildgebenden Untersuchungen unterziehen. Unter ihnen könnten mehr als die Hälfte von „Scanxiety“ betroffen sein. Das lassen die Ergebnisse einer Umfrage unter 222 Krebs-PatientInnen vermuten. Bei dieser Gruppe lag der durchschnittliche Schweregrad der Angst bei 6 auf einer Skala von 1 bis 10.

Was half, die Angst der PatientInnen zu lindern?

Die AutorInnen haben einige der wichtigsten Faktoren gelistet, die von den PatientInnen genannt wurden:

  • Freundliches Personal
  • Wissen, was während des Scans passiert
  • Wenn die CT-Untersuchung in der Nähe des Wohnortes stattfindet
  • Wenn die Untersuchung in dem behandelnden Krankenhaus stattfindet
  • Über die Wartezeit für die Untersuchung informiert zu werden
  • Ergebnisse vom eigenen Onkologen erhalten

Fazit

Dieses Feedback birgt konkrete Hinweise darauf, wie AnbieterInnen bildgebender Verfahren versuchen können, die Angst vor der Untersuchung zu lindern. Die AutorInnen empfehlen Aktivitäten, die die PatientInnen entspannen oder ablenken, sowie psychosoziale Unterstützung im Umfeld eines Scans.

Zur Originalpublikation von Bui KT et al. in Support Care Cancer.


 




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