Neuer Geschäftsführer für die DRG

Neuer Geschäftsführer für die DRG

Dr. med. Stefan Lohwasser ist neuer Geschäftsführer der Deutschen Röntgengesellschaft – Gesellschaft für Medizinische Radiologie e.V.

  • Datum:
    17.02.2012
  • Autor:
    F. Schneider (mh/ktg)
  • Quelle:
    Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Lohwasser, Jahrgang 1968, war in den letzten Jahren vor allem in der Forschungsförderung tätig, speziell als Programmdirektor bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft. „Hier ergaben sich auch die ersten Kontakte zur Deutschen Röntgengesellschaft,“ berichtet Lohwasser, „durch die Mitarbeit in verschiedenen Projektgruppen, die auch radiologische Themen zum Inhalt hatten, haben sich im Laufe der Zeit immer häufiger Kooperationen ergeben.“
Lohwasser tritt die Nachfolge von Bernhard Lewerich an, der nach einer Übergangszeit die Geschäftsführung aus Altersgründen abgeben wird.

Die Fortbildung hat auch für Lohwasser eine hohe Priorität: „Der Bedarf und die Notwendigkeit der Fortbildung in den medizinischen Fächern und vor allem in der Radiologie wird stetig zunehmen. Wir möchten auch in Zukunft unseren Mitgliedern ein umfangreiches Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten anbieten.“

Ein weiteres Feld seiner Tätigkeit sieht der gebürtige Oberfranke in der Nachwuchsförderung. Die jungen Weiterbildungsassistenten machen die größte Gruppe in der DRG aus: „Die Radiologinnen und Radiologen von morgen möchte die DRG fit machen für den Wettbewerb im deutschen Gesundheitssystem. Dabei ist es wichtig, dass man gerade am Anfang seiner Karriere nicht den Blick für das große Ganze verliert. Eine Fachgesellschaft kann als überregionale Plattform und Netzwerk fungieren - gerade für den wissenschaftlichen Nachwuchs.“

Schließlich geht es dem neuen Geschäftsführer darum, die Radiologie im Wissenschaftsbetrieb und in der Patientenversorgung zu stärken. „Wir müssen kluge Mechanismen finden, wie die Radiologie ihren unbestreitbar wichtigen Platz in der Medizin behält, aber auch wie die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen medizinischen Bereichen besser funktioniert. Nur so sichern wir den hohen medizinischen Standard der Radiologie in Deutschland“, bekräftigte Lohwasser.