Neue Leitung der Radiologie am Uniklinikum Leipzig

Neue Leitung der Radiologie am Uniklinikum Leipzig
Prof. Dr. Timm Denecke leitet die Klinik und Poliklinik für Interventionelle und Diagnostische Radiologie am Universitätsklinikum Leipzig (©Stefan Straube/UKL)

Prof. Dr. Timm Denecke leitet die Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.

  • Datum:
    03.05.2019
  • Autor:
    H. Reinhardt (mh/ktg)
  • Quelle:
    Universitätsklinikum Leipzig AöR

Prof. Dr. Timm Denecke leitet seit dem 1. April die Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Leipzig. Der 43-Jährige übernahm diese Aufgabe im Zuge seiner Berufung auf den Lehrstuhl für Radiologie. Er löst damit Prof. Dr. Karl-Titus Hoffmann ab, der die Klinik seit der Emeritierung von Prof. Thomas Kahn vor einem Jahr kommissarisch geleitet hat.

Für Prof. Dr. Timm Denecke ist der aktuelle Wechsel von der Charité ans UKL in Leipzig eine Rückkehr: Hier hat der gebürtige Nürnberger Medizin studiert, bevor es ihn nach Berlin zog. Jetzt kommt der Radiologe zurück, um die Leitung der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Leipziger Universitätsklinikum zu übernehmen. Timm Denecke begann seine Laufbahn in der bildgebenden Diagnostik mit einer Promotion in der Nuklearmedizin und wechselte dann in die Radiologie.

Der Schwerpunkt seiner klinischen Arbeit liegt entsprechend in der Transplantationsmedizin und Onkologie, in der Wissenschaft widmete er sich unter anderem der minimalinvasiven Tumortherapie. Dazu gehört zum Beispiel die CT-gestützte Brachytherapie. „Ein wichtiges Feld, denn damit können wir in der Threpaie bestimmter Krebserkrankungen eine Lücke zwischen der medikamentösen Therapie und lokal wirksamen Verfahren schließen“, so der Radiologie. Ebenfalls eingebracht hat er sich in die Erforschung möglicher gesundheitlicher Folgen des Einsatzes bestimmter MRT-Kontrastmitteln. „Hier haben wir Radiologen eine Verantwortung gegenüber unseren Patienten, derer wir uns stets bewusst sein müssen“, so Denecke.